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06.06.2019

Schwacher Staat im Netz

 

Referent

Dipl.-Inform. Martin Schallbruch, Ministerialdirektor  a. D.
Zeit & Ort
18.30 Uhr
im Fritz-Löffler-Saal des Kulturrathauses, Königstraße 15, 01097 Dresden

 

Herr Schallbruch hat in Berlin Informatik sowie Rechts- und Sozialwissenschaften studiert. Nach seinem Diplom als Informatiker arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität in Berlin (Lehrstuhl Bernhard Schlink). Zugleich war Herr Schallbruch DV-Beauftragter der Fakultät und leitete das Servicezentrum für Informations- und Kommunikationstechnik. In 2002 wurde Herr Schallbruch zum IT-Direktor des Bundesministeriums des Innern berufen. In dieser Funktion war er für den IT-Einsatz im Bundesministerium des Innern, im Bundesamt für die Sicherheit in der Informationstechnik sowie in der Bundesregierung verantwortlich. Im Rahmen dieser (und weiterer) Funktionen war Herr Schallbruch insbesondere mit Fragen der Netzpolitik, der Cybersicherheit, mit der Einführung biometrischer Reisepässe, elektronischer Personalausweise und des Kommunikationsdienstes De-Mail befasst.

 

Das Thema des Vortrags entspricht dem Titel eines im vergangenen Jahr von Herrn Schallbruch veröffentlichen Buches. Herr Schallbruch vergleicht dort das Verhältnis von Staat und Digitalisierung mit der Geschichte vom Hasen und dem Igel. Der Untertitel des Buches Wie die Digitalisierung den Staat in Frage stellt führt zu Kernfragen unserer Rechtsordnung: Wie stark wünschen wir uns den Staat im Netz? Soll der Staat das Netz in allen Bereichen be-herrschen oder zumindest kontrollieren? Wer wird das Netz beherrschen oder kontrollieren, wenn der Staat sich zurückhält? Wieviel Kontrolle kann oder soll der Staat im Netz ausüben, ohne die düstere Vision von George Orwell 1984 zu realisieren?

 

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